Zwei Sportarten, die von außen nichts miteinander zu tun haben. Von innen sind sie dasselbe: ein Körper, der lernt, mit Widerstand umzugehen. Das ist die Arbeit, die ich seit über zehn Jahren filme.
Vier Athleten, ein Turnier im Ausland, und die Frage, die keiner ausspricht: Was, wenn es nicht reicht?
Der erste lange Film, den ich aus dem Kampfsport heraus gemacht habe. Kein Hochglanz, keine Erfolgsgeschichte auf Bestellung. Teamgeist, Druck, Zweifel und Zusammenhalt, in der Reihenfolge, in der sie tatsächlich auftreten.
Marcel Stecker, einer der vier, hat den Film später öffentlich bewertet. Sein Satz: „…war einzigartig! Unglaublich professionell…“. Genau darum steht Oss. hier an erster Stelle.
Wettkampf, Training, Seminar. Drei Serien aus drei Hallen, alle Schwarz-Weiss, alle nah dran.
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Wettkampf zeigt, was jemand kann. Training zeigt, wer jemand ist. Deshalb steht bei mir nie nur die Siegerehrung im Bild, sondern der Griff, der nicht hält, und das Gesicht danach.
Kickboxen, MMA, Grappling. Alles, was auf Kontakt hinausläuft. Hier zählt der Bruchteil vor dem Treffer und der Blick, wenn er gesessen hat. Wer den Sport nicht kennt, steht immer eine halbe Sekunde zu spät richtig.
Movement, Bodenarbeit, Handstand, Flow. Kein Gegner, nur Schwerkraft. Der Widerstand ist der eigene Körper. Filmisch ist das die härtere Aufgabe, weil es keinen Buzzer gibt, der sagt, wann der Moment war.
Vorbereitung, Portrait, Alltag im Gym. Die Woche vor dem Wettkampf ist stärker als der Wettkampf selbst.
Bewegte Clips aus Nader’s Gym ansehen →Movement war der Sport, der meine Bildsprache verändert hat. Kein Punktesystem, keine Runden, nur Bewegung, die entweder trägt oder nicht.
Mit Movement Practice arbeite ich seit sieben Jahren zusammen. Daraus sind über 100 Videos entstanden, eine sechsteilige Serie aus einem Camp in Portugal, die Filme zum Teacher Training und die Reportage vom Seminar mit Tom Weksler.
Über 13 Jahre Brazilian Jiu-Jitsu, Brown Belt, Trainer. Ich weiß, wie sich die letzte Runde anfühlt und was jemand nach einer Niederlage hören will. Deshalb halte ich die Kamera an Stellen, an denen andere schon weggegangen sind.
Dazu über zehn Jahre Videoproduktion für Unternehmen und Marken, mehr als 500 Projekte. Konzern-Standards in der Umsetzung, Kampfsport-Bildsprache im Ergebnis. Diese Kombination ist der Grund, warum Gyms und Athleten wiederkommen.
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